Spiekermann Zusammenfassung

Wer Spiekermanns Blog oder Twitterstream verfolgt ist sicher informiert. Aber wozu führe ich einen Blog, wenn nicht für eine Zusammenafssungen wie die folgende. Der Erik ist nämlich gerade dabei ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Das gefällt mir. Vor allem die Geschichte um Meta hat er mir, nicht persönlich aber doch mir, in einem Beitrag von 2001 auf Brand Eins verraten. Schlechte Publicity – aber 2001 ist auch schon lange her.

Auch gibt es eine kürzlich erschienene Infografik über seinen “Werdegang” auf den verschiedenen Spiekermann-Seiten. Zum einen auf seinem Blog aber auch auf der Website seiner Agentur EdenSpiekermann, wo sich der Beitrag Six degrees of Erik Spiekermann nennt. Das Dokument fußt auf dem Original vom Eye-Magazine.

Und zum Letzten haben wir einen Vortrag, der eigentlich auch schon eine Weile durch Twitter geistert, von Erik über das Thema “Micro Macro”. Auf spiekermännsche humorvolle Art und Weise redet er sich 16 Minuten durch das Thema “Design Thinking”. Auch sehenswert jedenfalls.

Michael Beirut: Über Kunden

“Clients can be the best part of the design process.” Michael Beirut, seit 1990 bei Pentagram, hielt vor Kurzem einen sehr interessanten Vortrag bei einem sehr gut besuchten CreativeMornings (eine wiederkhrende Designrunde in NYC, organisiert von Tina Roth Eisenberg).

Eine Zusammenfassung von Soulellis Studio:
Michael Bierut talks about clients.

  • Clients can be the best part of the design process.
  • Clients are the difference between art and design.
  • My clients are the same as yours.
  • The right client can change anything.
  • The best clients love design, or don’t give a damn about it. (i.e., they have confidence)
  • The worst clients are somewhere in between. (i.e., they have fear)
  • Never talk about “educating the client.”
  • What makes a great client? Brains, passion, trust and courage.
  • “You’ll never go wrong when you work with someone smarter than you.” (Tibor Kalman)
  • Warning: Your great client may not be my great client.
  • Great clients lead to more great clients (and more great work).
  • Bad clients lead to more bad clients (and more bad work).
  • Bad clients take up more of your time than they should.
  • Meanwhile, we take great clients for granted.
  • The trick is to reverse this.
  • What do I owe a great client? Loyalty, honesty, dedication and tenacity.
  • Once you find a great client, never let them go.
  • If you can find five great clients, you’re set for life.
  • “You’d better find somebody to love.” (Jefferson Airplane)
  • Good luck.

Collage

flickr-collage

Als ich auf ffffl*ckr, unterwegs war, sah ich diese zwei Bilder und konnte die Verbindung nicht leugnen, so dass ich es gleich in eriner Collage zusammenführte.

Mars Spot von BBDO

Die neue Werbung für Mars, maßgeschneidert von BBDO, im Kurzcheck. Ich weiß nicht wieso der Spot verrissen wird. Ok, die Tybbe am Ende sieht nicht gerade vertrauenserweckend aus und beim ersten Mal hinschauen ist die Botschaft nicht sofort präsent, aber schon beim zweiten Mal gucken finde ich ihn ziemlich gelungen. So dass ich regelrecht Lust auf Mars bekomme. Es ist doch klar was hier versucht wird.

In dem Moment wo der Sprecher sagt: “Der Sieg ist jetzt zum Greifen nahe.”, schnappen alle nach dem Riegel, Assoziation: Sieg! Dann eine emotionale Pause und dann-tatsächlich Sieg…”Südafrika kann kommen”. Alles in ca. 20 Sekunden. Mars ist der Grund für den Sieg. Aber nicht den eigenen kleinen, sondern den Sieg für alle! Alle können sich freuen. Alle freuen sich. Sieg für alle. Mars für alle. Mars für Sieger. Für das Gefühl.

  • UPDATE: Das Video auf YOUTUBE ist nicht vollständig. Um die Pointe zu verstehen bitte auf Horizont ansehen.

ffffl*ckr

fffflickr

4xf 1xl * ckr, ffffl*ckr heißt das Ding. Bis vor kurzem hieß es noch fffflickr. Aber die Riesen schlafen nicht. Dass nun das Sternchen eine Zensur bezeugt, finde ich lustig. Wie ffffound richtet es sich an visuelle Junkies. Das Prinzip ist einfach. Eine Seite, viele Bilder und noch mehr Bilder beim nächsten Klick. Das Bild das mir gefällt, kann ich im neuen Tab auf Flickr aufrufen, groß anzeigen lassen oder folgendes:

Der Inhalt ist nutzergeneriegt. Man kann sich anmelden, dann erlaubst Du ffffl*ckr den Zugriff auf Deinen Flickr-Account. Klicke ich auf ein Bild meiner Favoriten guckt fff.. die Favoriten des Nutzers an, der das Bild gemacht hat und präsentiert sie mir. Das Motto ist: Was ich gut finde, findet der, dessen Arbeit ich gut finde, auch gut. Darum wird es mir gezeigt. So kann ich sehr schnell neue Fotografen entdecken. Das ist schön schlicht gedacht, und die Oberfläche ist auch nicht opulenter.

Wer sich nicht anmelden möchte, sieht einfach eine Liste Favoriten von irgendjemandem und klickt sich dort durch. Es sind immer 20 der letzten Favoriten, die ich gesetzt habe, auf dem Bildschirm.

Mag das Projekt.

Steve Jobs: “Stay hungry, stay foolish”

Ein wirklich schöner, ermutigender Vortrag an der Standford University 2005 von Steve Jobs. Er erzählt drei Geschichten aus seinem Leben den Collegeabsolventen 2005. Bewegend vorgetragen, mit viel Wahrheit und dem Willen Perspektive und Hoffnung zu vermitteln.

Große Schriften

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Tolle Seite gesehen. Schriften groß präsentiert. Schwarz auf Weiß. Die Auswahl kann sich sehen lassen.

Christian Björklund – Skåpmat EP

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Diese EP von Christian Björklund (Stockholm) ist mir gerade wieder in die Hände gefallen. Damals, Mai 2007, bei de-bug runtergeladen und gerne gehört. Jetzt bin ich mit eigenem Blog am Start und will diese CD als Empfehlung mitteilen. Am besten gefällt mir FB-01_#2. Die Musik ist ein bisschen Märchen, Telespiel, Dub, elektronisch, akustisch, fröhlich.

Soll auch als Vorbereitung dienen, da ich mich hiermit als Produzent offenbare und einen Schritt an dei Öffentlichkeit mit eigener Musik wagen werde. Gut durchdacht natürlich.

Freeware Audio Recorder für Mac

audiorecorder

Auf der Suche nach einem kostenlosen Audiorecorder für Mac bin ich auf dieses schlichte aber funktionale Teil gestoßen. So schlank, besitzt nicht mal ein Dock-Icon. Kann aber unter der Haube ordentlich punkten. Was haben wir…Monitoring der Aufnahme, natürlich die Wahl der Signaleingangsquelle, Ausschlagsmeter des Signals, Level des Signals stufenlos einstellbar, joa. Soweit so gut. Das ist die Oberfläche. Geil ist auch, dass man verschiedenste Ausgabeformate einstellen kann, dort in den Einstellungen noch mal die Qualität präzisieren und die gemachten Einstellungen dann als Preset abspeichern kann. Als Standard wäre denkbar: MP3, 112 kbps, Mono. Die Formatvielfalt ist aber um einiges größer. WAV selbstverständlich, AIFF, Apple Lossless und MP4.

Damit mache ich aus meinem Mac das schärfste Dikitiergerät auf dem Markt. Meine Empfehlung für dieses aufs Wesentliche eingedampfte Programm.

Wasser

Wasser

Kennst du das?
Es ist früh, du bist wach und gehst runter an den noch menschenleeren Strand. Weit und breit. Du entkleidest dich bis auf die Haut und steigst in das kühle Wasser, noch aufgepeitscht von der Nacht. Du fängst an dich nach vorn zu bewegen. Stolperst über die großen Steine bis du untertauchst. Die ersten Wellen vom Meer steigen dir ins Gesicht. Du lachst vor Kühnheit. Spuckst und tauchst. Du fühlst dich wieder frei und ausgeliefert. Du schwimmst um der Kälte lebe wohl zu sagen. Schnaufend, immer wieder kiechernd rennst du gegen die Wellen. Ein hoher Kopf, bald atemlos, du bist schon ein Stück vorangekommen, als du beschließt den Rückweg anzutreten. Es ist ruhig geworden. Wellen tragen dich. Du schwimmst schneller. Du siehst das Ufer und denkst dass es bald wieder so sein wird wie es war. Du schwimmst bis zum Strand und steigst dann lebenserfüllt aus dem Meer. Trocknest dich ab und machst Frühstück.
  • Foto: df.schoenen | Photocase.de