Auf Freelanceswitch gibt es schon einen solchen Rechner für Freelancer und Selbständige, die ihren Stundenlohn ausrechnen wollen, um dem Kunden angemessene Löhne anzugeben. Nun habe ich heute eine deutsche Version des Stundenlohn Rechners in sehr ähnlicher Optik über einen Blogeintrag gefunden. Wieder mal sehr hilfreich für Selbständige am Anfang und mittendrin.
Im Deutschen Guggenheim Berlin kann man den Fotorealismus der 70er Jahre begeisternd angucken gehen. Superrealismus, Hyperrealismus…Ich habe damals in der Schule einen Vortrag über Fotorealismus gehalten, kann mich nicht nur mehr wirklich an die Einzelheiten erinnern. Ich weiß nur noch, dass diese Kunstform von Malern bestimmt war, die mich begeisterten. Chuck Close, Richard Estes. Die konnte ich mir merken und auch in der Ausstellung wiederfinden.
Ich weiß nicht warum diese Kunst so verrufen war oder ist. Klar, die Gründe stehen überall und die Argumente häufen sich. Aber es ist doch offensichtlich, dass es eine besondere Form, eine moderne Form, eine Form von Zurückhaltung, Haltung und Perfektionismus war, die die aufsteigende Konsumgesellschaft, bestehend aus Fast-Food, Automobilen, Marken usw., in den USA kritisierte. Eine Form die mir besonders gut gefällt.
Vor den Bildern stehend empfand ich das Vorhaben gelungen umgesetzt. Die Bilder bestechen durch ihren Perfektionismus. Die besten Bilder entstanden, als der Künstler sich ganz zurücknahm und nur das Motiv “umsetzte”. Fand ich zumindest. Wo die gekünstelte Künstlichkeit fehlte und das Ziel von der fotorealistischen Illusion am besten umgesetzt wurde, staunte ich am meisten.
Und: Chuck Close, defininitiv das Größte für mich. Wie er überlebensgroße Portraits, schon als Foto perfekt, auch als Aquarell auf Papier gekonnt umsetzt.
Ausstellung noch bis 10.05.09 im Deutschen Guggenheim – Unter den Linden 13/15
Nur noch bis zum 11. April geht die Ausstellung: “Ballkönige. Die auszogen das Leben zu feiern”. Fotografien von Florian von Plötz. Am 15. Februar letzten Jahres, auf dem Lebenshilfe-Ball, wo ungefähr 700 Leute anwesend waren, fotografierte Florian von Plötz im Umkleideraum der gemieteten Sporthalle 53 Portraits der willigen Anwesenden und wählte 20 für die Ausstellung aus, die in der Heinrich-Heine-Str. 27 in Berlin Mitte ausgestellt werden.
Überwiegend geistig Behinderte waren anwesend und werden auf den Bildern abgebildet. Gelungene Momente und ein sicheres Gespür für den Umgang mit Menschen mit Behinderung zeichnen seine Bilder aus.
Lidl Belgien schreibt Prospekt mit der FF Clan. Was natürlich voll korrekt ist. Ich hoffe, dass derartige Stilbrüche auch in Deutschland Einzug halten. Dazu muss Deutschland aber erst mal beweisen, dass auf Qualität geachtet wird und man sich nicht mit so plump gestalteten Verpackungen, Prospekten, Produkten allgemein zufrieden gibt. Wo wir auch schon wieder bei der Geiz ist geil Mentalität angekommen sind.
Qualität hat ihren Preis. Und Qualität hat ihre Vorzüge. Wir werden alle belohnt, wenn wir auf Qualität achten.
Weniger ist mehr. Klasse statt Masse. Lieber wenig und gut, als viel und schlecht.