Weihnachtskalender

Ich habe mich sehr über meinen Kalender gefreut, den mir meine Tante Anfang des Monats geschenkt hat. Ein Teekalender. Sie selber auch begeisterte Teetrinkerin, mich stets in meinen Qualitätsansprüchen im Teetrinken fördernd. Vom Hersteller eine gute Idee seine Produktpalette zu gegebenem Anlass in hübscher Verpackung vorzuführen. Ich trinke mich durch die Sorten, habe einen echten Weihnachtskalender und freue mich über das Geschenk.

Shit Girls say

Schöne Parodie: Lustige Darstellung. Cool produziert. Gute Witze.
In Serie kommt so eine zynische Anklage natürlich besonders gut rüber. Und die Retour kommt bestimmt…

Haushaltshilfe

Diesen netten Zettel hatte ich heute in meinem Briefkasten. Fand die Idee mit Postwurfsendungen auf den neuen Service in der Gegend aufmerksam zu machen toll. Fand auch gut, dass der Zettel nicht so affektiert geschrieben ist.

Druck auf die Kirche

Etwas komisch fand ich es schon, als ich gesehen habe, dass sich junge Menschen so über die Einstellung der katholischen Kirche echauffieren.

Die katholische Kirche verbietet ihrer Gemeinde, das wissen wir, die Benutzung von Kondomen. Die Gründe haben biblischen Ursprung. Der Verrohung der Menschheit durch übermäßigen, wahllosen Sex soll mit dem Verbot entgegen gewirkt werden. Ich kann die Diskussion leider nicht weiter führen.
Dem gegenüber stehen die Menschen, die die Argumentation des Warum gar nicht hören wollen, sondern nur sehen, dass egal ob mit oder ohne Kondom, extrem viel Sex gemacht wird. Und weil beim Sex Aids übertragen wird, was wiederum Menschen sterben lässt, plädiert die andere Seite für Kondome.

Und ich finde, wie in diesem Video zu sehen, auf recht wirksame Art und Weise. Nicht wahr? Ich finde die Idee, eine Maria Statue im Glaskasten, die ertrinkt, je mehr die Aktion auf Facebook liken, grandios. Aufhalten kann nur die katholische Kirche. Maria stirbt den symbolischen Tod an Aids, verursacht durch die Uneinsichtigkeit der Kirche.

Seconds of beauty

Sekunden der Schönheit. So wie in American Beauty das Spiel einer Plastiktüte im Wind dem Schauenden in Erinnerung bleibt, weil die Schönheit dem Vorbeigehenden verborgen bleibt, dem Ahnungsvollen aber als Offenbarung erscheint, so ist auch der Kurzfilmcontest „Seconds of beauty“ an Aufnahmen interessiert, die erstens nicht länger als eine Sekunde dauern und zweitens einen schönen, wenn nicht sogar den schönsten Moment der Welt zeigen. Als Pate der Aktion steht kein geringerer als Wim Wenders, obwohl ich mit „kein geringerer“ eher die landläufige Meinung wiedergebe.

Ein emotional starkes Projekt, von dem ich gerne mehr sehen möchte. Leider ist die Website so transferhungrig, dass ich lieber bei Vimeo die Zusammenschnitte gucke.

Catvertising statt Advertising

Wer noch immer mit klassischem Advertising versucht Produkte zu verkaufen, der sollte sich vielleicht überlegen das Lager zu wechseln. Denn Catvertising hat mehr Potenzial als du vielleicht denkst, vor allem in Social Media oder Motion Picture.

Bei Erik Zuhause

Erik Spiekermann, wie wohnt der eigentlich? Hab ich mich nicht gefragt, bis ein Beitrag erschien, in dem Fotos von seiner Wohnung zu sehen sind. Kühl, nüchtern, weiß, aufegräumt, kataloglike, bis auf ein Paar Ausnahmen nicht sehr speziell: hier und da ein Paar Leicas, Buchstaben als Kunstgegenstände, Zemetfußboden, viele Bücher, schwarze Bettwäsche, manuelles Druckstudio. Mehr Bilder bei mindsparklemag.