Bud Light (Werbung)

Isch weiß auch nisch warum, aber isch kann über nischts anderes reden als über Werbung. Wie ich dieses mal dazu komme? Nun es war so: Ich mache gerade ein Logo und suchte Inspiration für den Aspekt MODERN. Dann erinnerte ich mich an die Honda Jazz Werbung, die modernes Verhalten als punkig verkauft. Und als ich so am Gucken auf Horiziont bin, sehe ich, dass eine monatliche Abstimmung unter den Lesern durchgeführt wird, welcher aus 10 Spots der Beste sei. Als ich mich in den vergangenen Umfragen der letzten Monate umsehe, stoße ich auf einen Kommentar der die dt. Werbung streng als einfallslos verurteilt und auf amerikanische lustige Werbung hinweist.

Z.B. kann man die Bud Light Webung als lustig bezeichnen. Ob sie nun verkaufsfördernd ist, sei dahingestellt. Das ist einfach IMMER die Frage…

Heinecken ganz viral

HaHaHeineken – Werbung. Wollen wir doch mal sehen. Eine Werbung über die Mann lachen kann. Ich glaube ich lache nur, weil am Ende alle lachen. Halt – Die Frauen in der Küche nicht. Aber mal ehrlich, der Typ in der Slowmo, der die Flaschen öffnet und aussieht, wie einer der die Zielgruppe erreichen soll, ist doch mal richtig gut. Um so schlechter ist gleich der erste, der mit den digital eingefügten Biegläsern jongliert. Mir ist schon klar, dass man erkennen soll, dass es sich um digitalisierte Gläser handelt, trotzdem, oder genau deswegen bin ich für diesen Spaß nicht zu haben.
Aber immerhin, der Spot ist viral erfolgreich. Scheint alles drin zu sein.

Ich mag die e’s am Ende, die sich nach oben ausrichten.

Rote Ampel mit Statusbalken

ampel

Von Ogilvy über Geico

Nach dem ganzen Gesülze über Haferbrei mal wieder etwas erfreuliches. Werbung macht wieder die Runde in my brain. Because I am preparing a speech about David Ogilvy. Und ja, ich habe mich noch nie so viel mit Werbung beschäftigt wie jetzt. Zum einen habe ich “Geständnisse eines Werbemannes” zum zweiten Mal gelesen und versucht alles unbekannte nachzuschlagen. Ich habe auch versucht, das war gerade heute, das Buch “Ogilvy about Advertising” auf ebay zu ergattern. Ich habe es nur auf holländisch.

Ich fand dann eine Liste mit den 15 wichtigsten Werbekampagnen. Sie ist chronologisch geordnet und startet bei 1930. Eine wirklich gute Campagne ist doch diese von Geico, “Caveman”. Have fun

Haferbrei auf der Fensterbank

haferflocken

Ich kenne das noch vom meinem Opa. Er hat zum Frühstück, ich weiß nicht ob immer, aber immer wenn ich da war, Haferbrei gemacht. Ich nannte das Daheim immer schlicht “Hafeflocken machen”, aber damit jeder weiß was gemeint ist sag ich mal Haferbrei. Haferschleim ist auch in mancher Munde aber Schlein lässt mir nicht gerade das Wasser im Mund zusammenlaufen. Also bleibe ich bei Haferbrei.

Zurück zu den Vorteilen, um die es hier gehen soll. Ich fragte mich just, nach dem ich die zweite Schale aufgeschnabbelt hatte, warum eigentlich so viel Brot gegessen wird. Auf Brot muss man sich meist süße, fettige oder trockene Belege drauftuen, es krümelt und muss geschnitten werden. Ich schwinge diese Hetzreden weil ich fast seit einer Woche versuche ohne Brot auszukommen. Was damit zusammenhängt dass ich Brot selber backe und derzeit weder die notwendigen Zutaten noch die notwendige Lust dazu habe neues zu machen. Mir schmeckt das Gekaufte zu sehr nach Malz und nach Zeug das irgendwie nicht schmeckt. Von der Chemie will ich gar nicht anfangen. In mein Brot kommt Wasser, Mehl und Hefe. Wenn ich gut drauf bin auch mal Eier und Fett. Ich habe neulich eine Brotgewürzmischung gekauft. Wohlgemerkt, keine Brotmehlmischung, nur die Würze. Ein Beutelinhalt fasst 100 g. Je Brot kommt 6 % des Beutelinhaltes hinzu. Hab ich aber noch nicht ausprobiert. Und wer denkt dass ich Brote schlicht aus 550er Weizenmehl mache hat sich geschnitten. Soll heißen dass ich auch in diesem Gebiet aufgerüstet habe. Da kommen bis zu drei Sorten verschiedenster Mehlsorten aller Herrenländer rein. Ohh. Staun.

Ich verteidige also gerade Haferbrei. Haferbrei zum Frühstück erstezt schon mal die erste Brotmahlzeit. Besteht aber genau so aus Getreide. Wenn ich will kann ich dazu genauso einen Löffel Marmelade pfeffern oder Käse untermischen. Eine Wurst wird schwierig. Aber Käse habe ich schon erfolgreich ausprobiert. Banane klein passt auch sehr gut. Und Honig. Oder halt geriebener Apfel von Hand oder aus dem Glas. Kreativität ick hör dir trappsen.

Wenn ich da einen 1-L Topf von mache, esse ich da bestimmt zwei Tage dran. Das kann man auch kalt genießen. Statt sich eine Scheibe Brot abzuschnippeln, bspw.

Mein Vater isst seit Jahren Müsli zum Frühstück. Eben das Müsli aus der Plastiktüte. Das mit Milch in einer Tasse. Und warum? Weil das Getreide länger sättigt. Die Nahrung wird langsamer im Magen aufgespalten. Man bekommt nicht so schnell Hunger. Ich esse das gleiche auch gerne als Snack in Mitten des Tages. Aber es ist eben doch so seltsam im Mund. Die wässrige Milch und die harten Körner. Das ist zu verschieden.

Meine Mischung sieht so aus, dass ich Weizenkleie (von Opa abgeguckt), mit harten und zarten Haferflocken mische und noch ganz viel Müslie aus der Plastiktüte auffülle. Gekocht ist es doch sehr viel besser zu genießen. Die Körner quellen, nehmen die Flüssigkeit auf, werden weich, ein Brei entsteht.

Der gesamte Fraß kommt Grütze sehr nahe, was in unseren Landen vor vielen hundert Jahren ein gängiges Fräßchen war.

Ich will nun schließen mit den Worten: Der Duft von getoastetem Brot ist auch nicht übel.

Up in the air

up-in-the-air

Ich könnte es auch lassen, aber während für andere das Motto lautet: Don’t get involved, mache ich hier weiter mit learning by doing. Mag sein dass meine erste Filmrezension nicht die schönste war. Aber da ich ein filmschweres Wochenende hatte, kann ich auch gleich meine Geschichte von “Up in the air” erzählen. Inhaltlich ganz woanders als Shutter Island angesiedelt, schöner und realistischer jedenfalls.

Der Film Up in the Air ist eine Mischung aus „Schräger als Fikition“ (mit Will Ferrell) und „Ein unmöglicher Härtefall“ (Regie: Joel Coen, ebenfalls mit Clooney und Cathrine Zeta-Jones). Eine Mischung aus Lebensphilosphiekritik und Liebesfilm.

Ray, gespielt von George Clooney, ist ein Mann der viel mit dem Flugzeug reist. Er sammelt seine Flugmeilen nicht um sie einzulösen, sondern um 10.000.000 davon zu haben um sich damit einen Ehrenplatz bei seiner Stammluftlinie zu sichern. Nebenbei laufen folgende Geschichten. Rays Arbeitsplatz wird gefährdet als ein „junger Hüpfer“ – ein junges Mädchen – gerade vom College – mit Bravour bestanden – einen Freund in Ohio, in der selben Firma angestellt wird, in der er arbeitet.

Diese Firma schickt ihr Personal zu anderen Firmen, um dort Mitarbeiten zu sagen, dass sie entlassen sind. Darüber hinaus bieten sie den frisch Entlassenen ihr Aufbauprogramm an. Als Rausschmeißer zu arbeiten verpflichtet also zum Vielreisen. Als das Mädchen nun die Betriebsausgaben der Firma senken möchte, schlägt sie die zukünftige Kündigung per Videochat vor, um damit über 80% der Reisekosten zu senken. Das gefällt dem Vielflieger Ray gar nicht. Er hat weder Familie, noch eine richtige Bleibe. Seine Einraumwohnung besucht er im Jahr ca. 44 Tage. Und, er mag das Leben das er führt.

Ray lernt während einem Aufenthalt in einer Flughafenbar eine Frau seines Kalibers kennen – Alex. Es bahnt sich eine Liebesbeziehung an. Da sie, Alex, ihm gefällt, denkt er darüber nach aus seinem eingefahrenen Leben auszubrechen und sesshaft zu werden, sich vielleicht zu verheieraten. Im Laufe des Filmes erfährt Ray, dass Alex verheiratet ist und Kinder hat. Sie hat es ihm verheimlicht weil sie nicht mehr als eine Abwechslung in ihm gesehen hat.

Als zweiten Strang gibt es noch seine „Sippe“. Seine Schwester heiratet. Selten sieht er sie, er kennt sie kaum, trotzdem fährt er in Begleitung von Alex zu ihrer Hochzeit. Dort konfrontiert mit dem Thema Heirat, gerät er weiter ins Zweifeln und überdenkt sein Leben, ist kurz davor sich der Liebe vollends hinzugeben und sich zu binden, möchte Alex mehr als sonst.

Als die Lüge von Alex wahrem Familienstand auffliegt hat er keinen Partner fürs Leben, dafür hat er noch einen Beweis mehr, wie furchtbar das Leben in fester Partnerschaft doch sein muss, dass man wie Alex solche Schritte macht.

Aus einer Folge von Zufällen ergibt es sich, dass seine Firma den Videochat nicht mehr einsetzen möchte, so dass er weiter fliegen kann und sich sein Wunsch vom Premiummitglied bei jener Fluggesellschaft erfüllt. Seine Bonusmeilen überschreibt er seiner frisch verheirateten Schwester als Geschenk, da ihr Freund und sie kein Geld für wirkliche Flitterwochen hatten. So können sie eine Weltreise unternehmen.

Ray also, ein Stern am Firmament, geschmackvoll gekleidet, charmant, smart, enthält sich schließlich weiterhin dem Familienleben. Reizvoll für die verheirateten Frauen. Ray ist Ausbrecher aber kein Punk, ist Angestellter, immer unterwegs, der Leuten das neue Leben ohne Job als Neuanfang verkauft. Ein einsamer aber zufriedener Mann, der dennoch nicht die Frau für das Leben findet. Er lebt seinen geheimen Traum vom Fliegen, den man errät, wenn man ihn über Flughäfen und die Fluggeschichte reden hört. Er ist ganz schüchtern, als er nach Erreichen der einen Million Bonusmeilen mit dem Piloten, der auf allen Plakaten zu sehen war, reden kann. Ohne das groß ausführen zu wollen, war es doch eine entscheidende charakterisierende Szene, in der Ray klein und quer erscheint. Der Pilot als erfahrener, sympathische und aufgeräumter Mann der Ray ein bisschen für seine Lebensart belächelt.

Traurig aber dennoch schön. „Der gezähmte Widerspänstige“ (Adriano Celentano) spielt auch mit diesem Thema. Der Mann, unverheiratet, in der Blüte seines Lebens, ein freier Vogel und Lustobjekt der Frauen, ein Überflieger, ein Stern, den man nicht besitzen kann oder viel mehr nicht besitzen sollte. Wenn man versucht ihn vom Himmel zu holen, verglüht er, das weiß auch der Stern.

Insgesamt schön gezeichnete Charaktere, ich hätte gerne mehr über sie erfahren. Leider gibt es auch kein Ende, sondern nur die Frage was aus Ray wird, jetzt wo alles beim alten bleibt. Ein Glück dass er ein gutes Herz hat.

Logoprozess CFGD

cfgd

cfgd-logo-hand

Ich habe mich mal ein bisschen im Logoschmieden ausprobiert. Mein kleines Unternehmen Clemens Fait: Grafik-Design hat zwar ein Logo, ziemlich spartanisch und wenig innovativ möge man meinen, aber für den Anfang passt es ganz gut. Ich denke es kommuniziert Festigkeit. Um mich mal mitzuteilen: ‘Ich weiß noch nicht wie lange das hält..’ ;)

Na ich wollte jedenfalls weiter im Logoentwerfen wachsen. Darum steht der Bleistift nicht still. Aus Spaß will ich hier mal einen Versuch zeigen. Ich im Begriff die ganze Logokonstruktion in Illustrator zu verstehen und mich darin zu verbessern. David Pache ist mit seinen Arbeitsbeispielen ein Vorbild.

Ich habe ausserdem diesen Block gesehen, mit den Punkten, statt Linien. Gut um seine Ideen darauf zu zeichen. Weil sie dann schön schnell und akkurat eingescannt und in einem Raster weiterverabeitet werden können. Da ich aber so einen Block erst bestellen müsste (ich glaube es gibt ihn nicht in Deutschland zu kaufen), habe ich mir flink selber ein Punkt-Raster erstellt. Frei zum Download an dieser Stelle. Danach ausdrucken. 5mm Abstand haben die Punkte.

Ich habe mir auch das Buch Piktogramme und Icons aus dem Hermann Schmidt Verlag gekauft. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass der Teil über das Erstellen von Piktogrammen relativ kurz ist. Also weiterhin learning by doing.

Eine Logokonstruktion jedenfalls wollte ich hier zeigen.